Kaunertal Opening 2014

posted on 2014-10-17
Endlich ist es wieder soweit! Oktober, das Snowboard im Kofferraum, und ab ins schöne Kaunertal zum wohl kultigsten aller Gletscher Openings in Österreich. Dort angekommen, musste man mit Ernüchterung feststellen, dass der Klimawandel massiv an den Gletschern, und somit auch am Kaunertal Opening nagt... Zum Glück fährt man ja nicht nur zum Shredden ins Kaunertal, sondern auch, weil man einen feucht-fröhlichen Abend im berüchtigten, riesigen Partyzelt verbringen und sein Tanzbein schwingen möchte. Der heurige Freitagabend und die Nacht standen (endlich wieder mal) ganz im Zeichen von Reggae.

Endlich ist es wieder soweit! Oktober, das Snowboard im Kofferraum, und ab ins schöne Kaunertal zum wohl kultigsten aller Gletscher Openings in Österreich. Dort angekommen, musste man mit Ernüchterung feststellen, dass der Klimawandel massiv an den Gletschern, und somit auch am Kaunertal Opening nagt…
Zum Glück fährt man ja nicht nur zum Shredden ins Kaunertal, sondern auch, weil man einen feucht-fröhlichen Abend im berüchtigten, riesigen Partyzelt verbringen und sein Tanzbein schwingen möchte. Der heurige Freitagabend und die Nacht standen (endlich wieder mal) ganz im Zeichen von Reggae.
Schon aus der Ferne hörte man den Sound vom Innsbrucker Invasion Soundsystem trällern und je mehr man sich dem Zelt näherte, desto größer wurde die ohnehin schon gewaltige Vorfreude.
Nachdem Jocki Köffler, am Mikrofon begleitet von der bezaubernden Stimme von Verena Pölzl, sein bestes von sich gab und die Stimmung aufheizte, konnte man sich rund eine halbe Stunde ausrasten und dazu den neuen Pirate Movie (wie immer: massive!) genießen.
Um circa 23:30 war es dann soweit: Der Film war zu Ende, die Lichter erloschen. Im Schatten auf der Bühne positioniert sich ein DJ, und als genauer Beobachter bemerkte man den Main Act des Abends, als er sich im hinteren Teil der Bühne positionierte. Die Crowd war mittlerweile wieder in Richtung Bühne gepilgert und wartete gespannt. Plötzlich gingen die Lichter an, Cali P sprang in die Mitte der Bühne und begann seinen Gig mit dem neuen Song „My Home“, der für einen ruhigen, aber trotzdem sehr gefeierten Einstand sorgte. Obwohl vielen Leuten die Songs von der neuen EP „Healing Of The Nation“ noch nicht bekannt waren, schaffte es Cali P im Handumdrehen, die Crowd zu begeistern und sein Album hervorragend zu promoten. Natürlich enthielt uns Cali P auch seine Klassiker wie „Jah Rule The World“ und „Herbalist“ nicht vor. Spätestens mit dem Track „Like A Lion“ ließ er die Bombe platzen, was besonders die Skifahrer unter uns zum Ausflippen brachte.
Alles in allem war es eine sehr gute Show ((auch wenn sein DJ den ein oder anderen Pull-Up nicht richtig getimed hatte)) Nachdem Cali P schon für dermaßen gute Stimmung gesorgt hatte, standen unsere Schweizer Eidgenossen von Kya Bamba unter Zugzwang und alle warteten gespannt auf deren Auftritt… Wie schon erwartet, war deren Set mit sehr elektronischen Tunes von Jamaikanischer Bassmusik bis hin zu Jungle geladen. Sie bedienten sich an vielen Tracks aus dem breiten Reggae-Elektro Spektrum, sowohl Eigen-, als auch Fremdproduktionen, und konnten somit das Stimmungsparameter aufrecht erhalten und sogar erhöhen, obwohl insgesamt der Reggae fast ein bisschen zu kurz kam. Aber egal, der Stimmung hat’s gut getan und es blieben verhältnismäßig viele Leute bis zum Schluss am Durchtanzen.
Obwohl heuer aufgrund der schlechten Schneelage nicht ganz so viele Besucher waren wie normalerweise, muss man den Veranstaltern, den Artisten und DJ’s, sowie vor allem der feiernden Menge ein großes Lob aussprechen – Ihr wart alle super!
Hoffen wir für’s nächste Jahr auf einen späteren Termin oder eine Frau Holle, die früher aus dem Sommerurlaub zurückkehrt, und natürlich wieder auf einen Reggae-themed Abend! Und, dass die ganzen Stammgäste, der harte Kern, der das Event am Leben hält und so speziell macht, nächstes Jahr wieder mit von der Partie sind.

Report by Dominik Grafeneder

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