Reggae Jam 20th Anniversary

posted on 2014-08-11
Happy Birthday! Das niedersächsische Bersenbrück war am ersten August Wochenende Gastgeber der wohl größten Geburtstagsfeier in der Region. Denn, das beliebte ReggaeJam wurde 20 Jahre. Gefeiert wurde wie üblich im Klosterpark. Sheriff und sein Team ließen sich Besonderes einfallen.

Am Freitag begannen die Konzerte und der Besucher konnte sich von einem großartigen Line Up überzeugen. Eine Variation von Artists aus dem Genre war zu erleben. Neben den Skatalites und RDX, waren unter anderem Jesse Royal und Protoje, Gyptian und abschließend Addis Pablo im Line Up vertreten. Wer sich seine Energie bei den Konzerten getankt hat konnte sich danach entscheiden bei der Dubstation zu basslastigem Sound, am See bei Top Frankin Sound, oder im Dancehall Tent zu tanzen. An Musik hat es definitiv nicht gefehlt, auch auf dem Camping schallte es aus allen Winkeln Nachts und Tags.

Umgeben von ReggaeVibes und freudigen Gesichtern konnte man sich bei strahlendem Sonnenschein in der Hase erfrischen, einfach am Wasser entspannen oder mal einen Gang über das Festivalgelände und seine Marktstände machen. Zum snacken gab es zum Beispiel Jatta Chips, süß oder auch würzig scharf, auf die Hand. So ließ es sich gemütlich über den Markt schlendern und an den Ständen nach Kleidung, Schmuck oder Accessoires stöbern. Dieses Jahr fällt allerdings vorallem eines ins Auge: das Riesenrad. Wer frische Luft holen oder sich orientieren wollte, für den ging es hoch hinaus.

Ganjaman der wie üblich für die Unterhaltung während des Bühnenwechsel sorgt, wurde dieses Jahr unterstützt von D-Flame. Der neue Steg zwischen Haupt- und Spezialbühne machte es nicht nur den beiden Moderatoren möglich sich zu begegnen, auch die Artists nutzen den Platz und liefen immer mal wieder zur anderen Seite rüber, wodurch der Kontakt zum Publikum viel intensiver wurde.
Am Samstag konnte man von mittags bis spät einen Mix an älteren und jungen Artists sehen, darunter waren Prince Alla und Slyfort Walker, Kabaka Pyramid, Chronixx und Fantan Mojah. Zu späterer Stunde zog es die einen zur Dubstation und die anderen ins Dancehall Tent wo sich Supersonic und Jugglerz einen kleinen Clash lieferten.
Sonntags gab es noch so einige Highlights. So spielten Mittags zum Beispiel Jah Bouks gefolgt von Raging Fyah und Errol Dunkley. Danach mischte Lady Saw das Publikum auf und gab ein wenig aus ihrem Singleleben preis. Prüde ist die Lady sicher nicht, die Hand im Schritt ist keine untypische Geste. Und wer Luciano schon live gesehen hat weiß was ihn erwartet, andere waren vielleicht überrascht über sein Salto aus dem Stand. Was für eine Energie. Die konnte man auch bei Ky-mani Marley spüren.
Die Stimmung steigerte sich konstant. So war bei Abschlusskonzert von Shaggy der Höhepunkt erreicht und sowohl Künstler als Publikum feierten ausgiebig, bevor mit beinah zwei Stunden Überzug das Festival offiziell mit Blasorchestra beendet wurde.
Langsam räumte sich das Gelände. Offensichtlich war das niemand gehen wollte, denn zu schön wars.

Wir sagen Danke und freuen uns schonmal aufs nächste Jahr !

Report by Gina Goonewardena

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